SWS traut sich nicht

Nach dem schrecklichen Unglück in Japan gehen einige AKWs vorläufig vom Netz. Wie sich das auf den gesamten Energiemarkt auswirkt, ist noch nicht abzusehen. Es besteht die Möglichkeit, dass KKW wieder mehr Konjunktur bekommen.

Unabhängig vom Energiemarkt wurde für SWS in Brunsbüttel das Feld weiter geebnet: sie erhielten von der Landesbehörde die so genannte 1. Teilgenehmigung im immissionsschutzrechtlichen Verfahren . Damit könnten sie erste Baumaßnahmen ergreifen – wenn sie sich denn trauen würden! Aber der Wind blässt ihnen weiter steif ins Gesicht: rechtlich, wirtschaftlich und besonders klimapolitisch gibt es viele Gründe, das Kohlekraftwerk nicht zu errichten. Und wir reiben sie ihnen immer wieder unter die Nase.

Besonders kreativ zeigen sich unsere FreundInnen von der Bürgerinitiative gegen das Kraftwerk: Sie machen hier bildlich deutlich, dass der Bau von Kohlekraftwerken den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindert: das Windrad auf dem geplanten Kraftwerksstandort müsste weichen.

Mit einer riesigen Säge, die ein Windkraftwerk zu Fall zu bringen droht, protestiert die BI Brunsbüttel gegen die Pläne von SWSMit einer riesigen Säge, die ein Windkraftwerk zu Fall zu bringen droht, protestiert die BI Brunsbüttel gegen die Pläne von SWS